
Bekannte
und Unbekannte
Ziel der Schutzplatzanweisung ist, dass Familien zusammen untergebracht
sind. Sie können den Schutzraum aber auch mit andern schutzsuchenden
Menschen zu teilen haben.Das Leben im Schutzraum bedeutet in jedem Fall,
sich einschränken, Rücksicht nehmen,Verständnis aufbringen.
In der Not sind Solidarität und gegenseitiges Verantwortungsbewusstsein
besonders wichtig. Raum
Die Raumverhältnisse sind zwar eng- dank dreifach gestapelten liegestellen
bleibt jedoch Platz zum Sitzen und für Bewegung.
Leben aus dem Schutzraum heraus
Bei länger dauerndem Aufenthalt, falls die Lage es erlaubt, können
die < Bewohner> ihren Schutzraum abwechslungsweise, zeitlich beschränkt,
verlassen (Rotation) Die Besorgung persönlicher Angelegenheiten wie
z.B. Körperpflege,
die Versorgung von Haus- und Nutztieren, aber auch Arbeiten, die für
die Versorgung der Bevölkerung mit dem Notwendigsten unentbehrlich
sind, müssen auf diese Weise vorgenommen werden.
Krank im Schutzraum
Kranke werden im Schutzraum betreut.Wenn nötig führen Angehörige
der Zivilschutzorganisation Krankentransporte zu einem Arzt, einem Sanitätsposten
oder einer Sanitätshilfsstelle durch.
Haustiere
Der Schutzraumbezug ist für den allerschlimmsten Notfall gedacht. Dabei
hat das Ueberleben der Menschen absolute Priorität. Für Haustiere
hat es im Schutzraum im allgemeinen keinen Platz. Sie müssen in Räumen
neben dem Schutzraum oder in ander geeigneten Räumlichkeiten untergebracht
werden.
Sonderfall Landwirtschaft
Im Falle eines Schutzraumbezugs erfolgt die Versorgung von Nutz- und Haustieren
im Rahmen der behördlich angeordneten Rotation.Ausnahmeregeln gibt
es für Personen , die zugunsten der wirtschaftlichen Landesversorgung,insbesondere
in der Landwirtschaft, wichtige Aufgaben auserhalb der Schutzbauten zu erfüllen
haben.
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